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Erfolgreich selbstständig - 10 Tipps für dein Business für eine erfolgreiche Selbstständigkeit



Viele möchten sich selbstständig machen, Einige mit einer nebenberuflichen Selbstständigkeit, Andere All-in. Doch wußtest du, dass es dann doch nur die Wenigsten wagen?

Viele Menschen eine Geschäftsidee, aber der Mut fehlt ihnen, den nächsten Schritt zu gehen. Die, die ihn gegangen sind und eine Firma gegründet haben - nun, leider geben nach nichtmal 5 Jahren gute 90 % wieder auf.


Eine Geschäftsidee alleine reicht nicht aus, um erfolgreich selbstständig zu sein.


Um in die Selbstständigkeit zu starten oder das eigene Business wieder zum Laufen zu bringen, solltest du klar dein Geschäftsmodell definieren können. Und damit strugglen die meisten Selbstständigen, wenn es um die Definition ihrer Zielgruppe, das passende Angebote, Verkaufswege und so weiter geht. Es wird häufig einfach auf Social Media darauf losgepostet - weil ihnen Jemand sagte, dass man dies nur machen bräuchte.


Viele Wege führen nach Rom - aber warum nicht die Abkürzung nehmen?



10 Tipps für eine erfolgreiche Selbstständigkeit - gut zu wissen!


Egal, ob du gerade gründen willst, nebenberuflich selbstständig bist oder schon dein eigener Chef bist, hier kannst du erfahren, auf was es wirklich ankommt.


Tipp Nummer 1: von der Geschäftsidee zum Businessplan


Unendliche viele Menschen machen sich selbstständig und vernachlässigen diesen wichtigen Punkt. Dabei spielt das eine bedeutende Rolle, ob du mit deiner Selbstständigkeit erfolgreich bist oder nicht.


Denn geniale Ideen haben viele, doch mit einem Businessplan nehmen deine Geschäftsideen konkret Form an und lassen sich auch schnell überprüfen, ob sie tragbar sind oder nicht.


Für einen Businessplan ist es nie zu spät - und er muss weder 40 Seiten haben, noch akribisch alles vorgeplant. Außer natürlich, du musst ihn deiner Bank für einen Kredit vorlegen, weil das Kapital nicht reicht oder der Arbeitsamt (Bundesagentur für Arbeit) für die Unterstützung zur Gründung. Diese werden deinen Businessplan auf Eignung überprüfen, sprich ob du damit Geld verdienen kannst.


Was gehört in einen guten Businessplan alles rein?

Einige Dinge findest du hier aufgelistet:

  • Was genau bietest du wo an? Produkt? Dienstleistung? Beides?

  • Wer sind deine Kunden?

  • Deine strategischen Partner?

  • Wie finanzierst du dich?

  • Was sind deine sonstigen Kosten?

  • Was kostet dein Angebot?

  • Was sind deine täglichen Arbeiten?

Du siehst, der Schritt in die Selbstständigkeit erfordert von Anfang an auch unternehmerisches Denken und Handeln.



Tipp Nummer 2: Existenzgründung - der Plan wird Wirklichkeit


Was benötigen wir alles zum Gründen außer einer Ideen für die Selbstständigkeit? Richtig, Zeit und Geld.

Der Start in die Selbstständigkeit hat viele Gesichter: Gründung aus der Arbeitslosigkeit, aus dem Angestelltenverhältnis heraus selbstständig werden oder auch der Entschluss den Job an den Nagel zu hängen und sich selbständig zu machen.


Doch auf was muss man achten, wenn man mit der Selbstständigkeit starten will?

  • Startkapital, am besten Eigenkapital oder je nach Geschäftsidee auch möglich mit Krediten, Subventionen und vieles mehr. Gründen kostet in aller Regel Geld. Es gibt nur wenige Bereiche, in denen du mit 500 Euro oder weniger beginnen kannst

  • Wahl der Rechtsform: Bist du Freiberufler, brauchst du eine GbR (Gesellschaft bürgerlichen Rechts), oder eine GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung)? Dein Steuerberater ist hier der beste Ansprechpartner und kann Hilfe und Beratung für die richtige Wahl geben.

  • Klärung von Markenrechte usw. - unbedingt die Markenrechte brachten, wenn du deinem Unternehmen einen Namen geben willst. Dieser sollte sich gut vermarkten lassen und leicht zu merken sein. Diesen kannst du dir auch für wenig Geld in München bei der DPMA (Deutsches Patent- und Markenamt) schützen lassen.

  • Papierkram: Gewerbe anmelden beim Gewerbeamt, gegebenenfalls Notartermin (je nach Rechtsform), eventuell Eintragung in das Handelsregister bei der IHK (Industrie- und Handelskammer), Anmeldung beim Finanzamt, Berufsgenossenschaft, Abklärung von der Renten- und Arbeitslosenversicherung und vieles mehr. Die meiste Zeit geht

Geschäftsmodelle gibt es viele. Finde deins und nimm dir dafür genügend Zeit und frage Experten nach Rat. Kennst du Jemanden in deinem Bekanntenkreis, der sich ebenfalls selbstständig gemacht hat? Die haben oft die besten Tipps, wenn es z. B. um den ganzen Behördenkram geht.



Tipp Nummer 3: Braucht es Werbung oder Netzwerken?


Nachdem die Anmeldung beim Gewerbeamt erfolgt ist, du alle Genehmigungen eingeholt hast, die es vielleicht braucht, geht es los mit deiner Selbständigkeit. Jetzt heißt es durchstarten und Kontakte knüpfen. Am besten schaust du, ob es einen Gründerstammtisch oder dergleichen in deiner näheren Umgebung gibt. Häufig kann man diese auch schon besuchen, wenn man über die Selbstständigkeit nachdenkt.


Doch Vorsicht, hier lauern auch oft Berater, Coaches, Agenturen und dergleichen, die natürlich dir gerne ihre Dienste verkaufen wollen. Bevor du nämlich Unsummen für Werbung ausgibst, nutze das Geld lieber fürs Netzwerken, denn richtige Kontakte sind Gold wert.

Hervorragend ist es natürlich im realen Leben Menschen zu treffen, aber natürlich bietet Social Media auch viele Möglichkeiten. Auf LinkedIn findest du unter Umständen auch ein LinkedIn local in deiner Nähe. Natürlich gibt es auch jede Menge virtueller Netzwerktreffen. Nutze auch diese für wertvolle Kontakte.


Also, bewerbe dich zuerst und fange erst mit bezahlter Werbung an, wenn du schon erste Erfahrungen mit deinen Kunden gesammelt hast.



Tipp Nummer 4: Wo finde ich nur Kunden?


Meine Lieblingsantwort: Überall. Stimmt natürlich nicht so ganz, aber hey, vermutlich an mehr Orten, wie du im ersten Moment vermutest.

Hast du dir schon ein Netzwerk aufgebaut? Dann geht es an das Empfehlungsmarketing und an das Kennenlernen neuer potentieller Kunden bzw. strategischen Partnern. Viele Selbstständige rackern sich oft alleine durch, anstatt die Macht des Netzwerkens zu Nutze zu machen.

Je nachdem, wer deine Kunde ist, könnten auch Messen für dich interessant sein - heißt nicht, dass du gleich Aussteller sein musst. Aber ein Besuch auf der Messe, auf der sich deine Kunden tummeln.

Auf Events jeglicher Art, die etwas mit dir, deiner Branche oder deinen Kunden zu tun haben. Egal ob es sich hierbei um Fachvorträge handelt,



Tipp Nummer 5: Automatisiertes Verkaufen?


Dropshipping, Online Kurse, Online Shop - ja, es gibt viele Möglichkeiten

Je weiter du wächst, desto wichtiger ist das Thema Automatisierung. Doch Automatisierung wird oft gleichgesetzt mit unpersönlich. Das muss nicht sein.


Online Kurse oder ein Online Shop kann und darf ein Zusatzgeschäft sein auch im beratenden Gewerbe. Es geht hier weniger darum, den großen Umsatz darüber zu machen, sondern vielmehr darum, dass du weitere Leads generieren kannst und Kunden dich ausprobieren dürfen. Wenn Kunden dann z. B. mehr Infos wollen, werden sie sich in aller Regel melden. Ansonsten ist natürlich ein Newsletter durchaus praktisch, um auch dort regelmäßig dein Produkt oder deine Dienstleistung anzubieten.


Je nach Branche ist ein Online Shop auch essentiell wichtig. Hier solltest du unbedingt professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, damit du damit auch gutes Geld verdienen kannst.



Tipp Nummer 6: Social Media Marketing ist nicht Social Selling


Immer wieder gibt es zahlreiche Selbstständige, dass es reicht, eine Marktlücke zu haben und einfach mal loslegen und wild auf Social Media.


Mit ihrer Zielgruppe haben sie sich zu wenig beschäftigt, so dass sie unter Umständen den falschen Social Media Kanal bespielen, ihr Produkt oder die Dienstleistung zu wenig oder ständig anpreisen oder es einfach zu unregelmäßig machen.


Social Selling ist mehr als nur Marketing - es beschreibt deinen Verkaufsprozess durch das Medium Social Media. Dazu gehört, dass du die Customer Journey deiner möglichen genau kennst und die Schritte dazu begleitest.


Mehr zu Social Selling findest du auf meiner Website oder in meinen Social Media Kanälen.



Tipp Nummer 7: Wenn das Geld ausgeht


Mit dem eigenen Unternehmen durchstarten ist eins -Durchzuhalten noch etwas anderes. Und viele haben schlichtweg zu wenig Kapital bzw. Rücklagen.


Denn nicht immer gelingt der Start, dass du gleich mit deinen Traumkunden zu Traumpreisen zusammenarbeiten kannst.


Häufig geht unterwegs das Geld aus, obwohl es vielleicht nur noch wenige Monate gedauert hätte, bis du deinen Breakeven erreichst.


Der eigene Chef sein zu wollen, ist nunmal immer auch mit dem Risiko verbunden, dass es nicht klappt. Bevor du jedoch die Augen verschließt, ist es ratsam, vorzusorgen: sprich regelmäßig mit deiner Bank, hol dir professionelle Hilfe beim Verkaufen oder/und schaffe dir die Möglichkeit für ein lukratives Zweiteinkommen, was dir deinen Lebensunterhalt sichert.

Berufliche und private Ausgaben dürfen nicht unterschätzt werden, insbesondere wenn es auch um Steuern, Versicherungen etc. geht. Ganz häufig brechen nämlich genau diese "Rückzahlungen" dein Genick.



Tipp Nummer 8: Skalierung


Der Hype unter den Beratern und Coaches. Alles und Jedes soll skalierbar sein. Oft erweckt sich mir der Eindruck, dass Manche nicht verstanden haben, dass es auch Menschen gibt, die im 1:1 gerne arbeiten und manche Dienstleistungen sich nicht skalieren lassen.


Skalierbarkeit muss also zur Dienstleistung passen, bzw. du kannst überlegen, ob es eine Dienstleistung gibt, die skalierbar wäre.


Warum überhaupt Skalieren?

Bei Vielen geht es schlicht weg ums Geld, bei Manchen steht der Zeitfaktor im Vordergrund.

Kurse sind z. B. eine Methode zu skalieren im Coachingbereich und zwar insbesondere, wenn es um Basics geht. Also die Dinge, die du während deiner Coachingsessions oder in Beratungen ständig wiederholst.

Daraus einen Kurs zu machen, kann dir mehr Geld und mehr Zeit verschaffen.



Tipp Nummer 9: Sei der Experte in deiner Branche!


Wer sich selbstständig machen möchte oder bereits seit Jahren selbstständig ist, sollte das übergeordnete Ziel haben, der Experte für seinen Bereich zu sein. Sei es auf einen speziellen Kundenkreis, sei es in einer speziellen Fachrichtung - wenn du in etwas richtig gut bist, kannst du dir einen Namen machen und gewinnst dadurch auch an Autorität und bekommst Empfehlungen.


Fachliche Fort- und Weiterbildungen sind daher ein Muss für jeden Selbstständigen.



Tipp Nummer 10: Next level Business


Expertenwissen vorhanden, Business läuft so einigermaßen gut, aber nicht immer beständig? Dann solltest du überlegen, den nächsten Level anzugehen. Dazu gehören z. B. Interviews in Podcasts, live-Veranstaltungen online und offline, Keynotes, Auftritte etc.

Vielleicht auch die Veröffentlichung von Artikeln in Medien, das Schreiben eines Buchs, ein eigener Podcast usw.


Next Level Business gehört begleitet durch einen erfahrenen Mentoren, sprich Jemand, der weiß wie es geht und dich dabei 1:1 begleitet.


Für dein persönliches Wachstum, um z. B. etwaige Glaubenssätze wie "bin ich überhaupt dafür gut genug?" oder Lampenfieber, kann dich ein erfahrener Coach unterstützen.


Auch der regelmäßige Austausch auf Augenhöhe mit anderen Unternehmern ist hilfreich - menschlich wie auch beruflich, denn dadurch baust du dir auch ein weiteres Netzwerk auf.



Fazit: Geschäftsideen gibt es viele, aber reichen nicht alleine aus. Viele möchten sich selbstständig machen, aber nur wenigen gelingt es, in der Selbständigkeit auch erfolgreich zu sein!

Eine gute Alternative kann daher auch Franchising sein bzw. das Beginnen mit einer Teilselbstständigkeit oder die Übernahme eines bestehenden Unternehmens.

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