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Die 3 Phasen zum erfolgreichen Business - Teil 2




Mythos Selbständigkeit: selbstständig = Selbstständige arbeiten selbst und ständig?


Du hast erfolgreich die Gründer Phase verlassen und bist nun eine Selbstständige.

Ähnlich wie bei Existenzgründern liegt noch häufig der Hauptfokus beim ständig arbeiten und vieles selbstständig zu machen.

Das Einkommen ist stabiler und Geld verdienen steht an der Tagesordnung - nur selbstständig zu sein bedeutet noch selbst und ständig.


Selbständig - warum es so anstrengend wird


Sich heute erfolgreich selbstständig zu machen, ist keine Selbstverständlichkeit. Die meisten Gründerinnen scheitern in der Anfangsphase, die sich durchaus 5 Jahre hinziehen kann. (Teil 1 der 3-teiligen Serie)


Erst wenn das Einkommen höher ist im Gegensatz zum Angestellten Sein, erst dann bist du besser aufgehoben in der Selbstständigkeit. Und du keine Selbstausbeutung betreibst, sondern auf dich achtest.


Ansonsten musst du dir ganz ehrlich die Frage stellen, ob du nicht besser in einer Festanstellung aufgehoben bist oder in einer Kombination von Angestelltensein und Freiberufler Dasein. Denn solange dein Einkommen nicht auch deinen Versicherungsschutz wie Krankenversicherung, Rentenversicherung und Altersvorsorge abdeckt, du dir ohne Probleme Urlaube, Weiterbildungen und so weiter verwirklichen kannst, solange hast du einen finanziellen Struggle und bist alles andere als frei.


Diese Anspannung spüren deine potentiellen Kunden genauso wie dein Umfeld und daher muss das Ziel sein, dass du die Rahmenbedingungen schaffst, die dein Business danach ausrichten, dass du selbstbestimmt und wachsend arbeiten kannst. Sonst bleibst du in dem Loop gefangen: selbst und ständig.


Rund um die Uhr Eigenverantwortung - das bedeutet selbständig sein


Du bist Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu gleich. Du bist dein eigenes Unternehmen. Du hast ein eigenes Unternehmen.


"Nein", sagen da Viele, "ich bin doch nur selbständig und nicht Unternehmer! Mein Schritt in die Selbstständigkeit war doch nur dazu da, dass ich mich nicht mehr abhängig und eingeengt fühle von meinen bisherigen Arbeitgebern, aber doch nicht, dass ich mich mit Unternehmensführung und so Sachen beschäftigen muss. Dafür habe ich einen Steuerberater!"


In der Selbstständigkeit ist es normal, dass wir uns um alles kümmern sollen, denn noch bis du keine Unternehmerin:

von der Positionierung, übers Marketing, dem Angebot schreiben, der PR-Arbeit und natürlich die Arbeit, die dir deine Einnahmen beschert. Unterstützen lassen sich die wenigsten, weil sie auf der einen Seite alles selbst in der Hand haben wollen und auf der anderen Seite nicht wissen, wie und was sie abgeben können.


Oft spielt die Sorge "Was ist, wenn ich nächsten Monat nicht genauso viel verdiene?" oder "Was ist, wenn es doch nicht in der Zukunft dauerhaft klappt?" eine Rolle. Selbstzweifel nagen noch an einem und viele stürzen sich in noch mehr Arbeit, um diese zu kompensieren.

Dabei stellst du jetzt schon die Weichen, ob du die nächsten Jahre weiterhin in diesem Hamsterrad gefangen bist, oder über dich hinauswächst und dich zur Unternehmerin entwickelst.





Anderer Blickwinkel der Selbstständigkeit = Gamechanger?


Was wäre, wenn du für dich beschließt, dass deine Selbstständigkeit auch selbst und ständig bedeutet in Form von:

Du hast es selbst und ständig in der Hand, wie du arbeitest, wann du arbeitest und für wen du arbeitest?


Das bedeutet, du genießt deine Unabhängigkeit 24 Stunden am Tag. Du bist die Chefin.


Dafür muss es eine Voraussetzung geben: das kontinuierliche Einkommen muss stimmen, damit der Plan aufgeht.


Geld verdienen im Schlaf? Mythos oder Erfolgsgarantie im Business? Sollen alle Selbständige nun Kurse anbieten?


Nahezu Tag für Tag lese ich im Feed einen Beitrag wie "Ich zeige dir, wie du 50 K + im Monat machst" und ähnliche Werbung.

Nie wieder arbeiten zu müssen, sondern Geld im Schlaf zu verdienen, scheint hier bei Vielen die Motivation zu sein.


Doch wenn ich mit Frauen mein Erstgespräch führe, dann haben sich die meisten selbstständig gemacht, weil sie arbeiten wollen - nur zu ihren Konditionen und nicht zwangsläufig eine Arbeitszeit haben wollen, die sich nach dem Angestelltenverhältnis richtet: Montag bis Freitag von 8:00 bis 17:00 Uhr. Selbstständige arbeiten anders: sie wollen ihre Kreativität ausleben können, ihre Strategie verfolgen, wesentlichen Impact für die Gesellschaft leisten uvm.


Und je nachdem zu welcher Kategorie du jetzt gehörst, liest du weiter oder lässt es bleiben, denn ich gehöre nicht zu den Coaches & Mentoren, die dir raten "mach einfach online Kurse und verdiene Geld, so dass du nie wieder arbeiten musst!"



Was Skalierung wirklich bedeutet


Überall wird von Skalierung gesprochen und doch wissen die wenigsten, was es tatsächlich bedeutet. Skalierung bedeutet nichts anderes, wie Größenveränderung.

Je nach Kerngeschäft können Skalierungen in unterschiedlicher Art stattfinden, so dass du mit deiner Dienstleistung langfristig mehr verdienen kannst und dafür weniger Zeit zur Verfügung stellst. Das müssen nicht nur online-Kurse aus der Dose sein.

Da gibt es noch vieles mehr.


Erfolgreich als Selbstständige = wesentliche Angebote für meine potentiellen Kunden zu haben


Viele Jahre werden häufig verschwendet in der Selbsterprobung. Wie bereits gesagt, trägt dazu massgeblich bei, dass die Tätigkeit als Selbständige oft zu wortgenau genommen wird. Sich in professionelle Hände zu begeben, wenn es zum Beispiel darum geht, wie du Kunden gewinnen kannst, die dir genau die Freiheit ermöglichen, nach der du dich sehnst, kommt für Viele nicht in Frage.


Stattdessen glauben sie, man kann sich alles selbst aneignen und befassen sich viele Stunden, ja sogar Wochen und Monate mit Dingen, die außerhalb ihrer Kompetenzen liegen. Dabei verschwenden sie Zeit und Kraft.


Wenn es um die Erstellung einer Strategie geht, wie du deinem Hamsterrad entrinnen kannst, arbeite ich mit meinen Kundinnen immer zuerst auch an den Werten. Sowohl die persönliche Werte wie auch die geschäftliche Werte spielen dabei eine Rolle. Das Überprüfen dieser zeigt so manches Mal auf, dass oft auch um Selbstwert geht.

Gerade wir Frauen leben oft den "Hidden Champions"-Status oder "Underdog"-Status und meinen, dass dies nicht eine Hürde sei, sondern von Aufrichtigkeit und Bescheidenheit zeuge.


Damit begeben wir uns jedoch in unser eigenes Hamsterrad von selbst und ständig, anstatt alle Karten auszuspielen und zur wahren Größe aufzulaufen. Denn am Können liegt es selten. Eher an der Zurückhaltung, dass wir nicht die Preise erzielen, die unsere männlichen Kollegen haben oder nicht das große, ganze Projekt anbieten, sondern nur die Minimallösung, weil wir unsere Kunden nicht in Verlegenheit bringen wollen.

Doch um ausreichend Zeit wieder für dich und deine Träume zu gewinnen, solltest du hochpreisiger verkaufen können. Und dafür solltest du klarer kommunizieren, was du kannst, wer du bist und was deine Kunden von einer Zusammenarbeit mit dir haben.



Ausblick: Next Level - Entkomme dem selbst und ständig und erwecke die Unternehmerin in dir!


In Kürze wird der dritte Teil der Serie erscheinen. Wenn du ihn nicht verpassen willst, dann abonniere dir meinen Newsletter.


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(veröffentlicht am 18.01.2023 auf LinkedIn)



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